Interview mit Karl Bösmann

Andy: Deine Musik, wie entsteht diese? Eher spontan oder hast Du ein Konzept, eine Idee im Kopf? KB: Wenn Ich allein arbeite habe ich eine Art von Grundgerüst um nicht den Faden zu verlieren.Z,B stelle ich Instrumente zusammen die für das gewollte “Feeling ” geeigenet sind,die dynamik ist sehr wichtig um den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten.Das letzte Konzeptprojekt ist sehr minimal und besteht aus fast Technoartigen Pops die ausschliesslich mit Plattenauslaufrillen gemacht sind.Spontanität ist natürlich sehr wichtig und immer gern gehört,aus den meisten abkackern kommt was gutes raus.Grundsätzlich versuche ich beim entwickeln eines Stückes ein Gefühl darzustellen,das spreche ich auch mit Musikern ab.
Andy: Mit was für Instrumenten wird gespielt? Steinen, Stahl, also sachen die Du so findest ?
KB: Neben g,b,d und Gesang,also der normalen Ausstattung habe ich mir über die Jahre zahlreiche Instrumente zugelegt Trompete,Akkordeon,Geige,Xylophon,etc,etc,,dazu kommen die elektr. Teile. Grundssätzlich sind wir aber permanent von Rhytmik und Tönen umgeben.Das Stück “Beben” wurde komplett mit einem Rüttelstampfer gemacht den ich zeitweise auf dem Geschirrschrank montiert habe,also greife ich alles auf was mir ungewönlich oder interessant erscheint.
Andy: Welche Einfluesse spielen eine Rolle in Deinem Leben und in der Musik die Du machst?
KB: Ich denke mal das Du oft das Kotzén kriegst wenn Dich Leute volljammern.Natürlich nehmen die Lebensumstände den grössten Einfluss ,aber ich würde auch keine witzige Mucke machen wenn mir mal die Sonne aus dem Arsch scheint. Musikalische Einflüsse der letzten 5 Jahre sind :Yannis Xenakis,Hermann Nitsch,Nurse with wound,Ruins,Dillinger ascape Plan Ghedalia Tazartes,Aube,David Jackman,Amm, u.v.m.
Andy: Danke für das kurze Statement.

nogerman
 
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